Ökologie und Ökofonds - Reformierte Landeskirche Aargau


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Ökologie und Ökofonds - Ökologie in den Kirchgemeinden und der Öko-Fonds der Landeskirche

Mit Weiterbildungsveranstaltungen für Bauverantwortliche der Kirchgemeinden und mit dem Öko-Fonds der Landeskirche verfolgt die Reformierte Landeskirche Nachhaltigkeit und einen respektvollen Umgang mit der Umwelt auch «im eigenen Haus». Sie fördert das Nachdenken über den Bestand und die Nutzung der Gebäude in den Kirchgemeinden. Dazu hat sie 2008 eine erste Baufachtagung durchgeführt und 2009 einen Öko-Fonds eingerichtet, dessen Fondsverwaltung 2011 seine Tätigkeit aufgenommen hat.


Die Synode hat im Juni 2009 der Einrichtung eines Öko-Fonds zugestimmt und im November 2010 das entsprechende Fondsreglement verabschiedet. Im Dezember 2016 hat die Synode das Reglement aktualisiert. Neu werden neben Energieberatungen auch direkte Massnahmen zur Reduktion des Energiebedarfs oder zur Nutzung erneuerbarer Energien unterstützt. Zudem kann beim Ökofonds ein Startbeitrag für die Einführung des Umweltmanagementsystems Grünen Güggel beantragt werden.

Mit ca. 330 Immobilien ist die Reformierte Landeskirche bzw. sind ihre 75 Kirchgemeinden neben der öffentlichen Hand und den Pensionskassen eine der grössten Immobilienbesitzerinnen im Kanton Aargau. Dazu gehören 92 Kirchen, 66 Kirchgemeindehäuser und 24 Nebengebäude sowie ca. 120 Pfarrhäuser oder Wohnungen. Mit dem Öko-Fonds will die Landeskirche auch ihre ökologische Verantwortung für den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss stärker wahrnehmen und die Kirchgemeinden bei der professionellen Beratung von Gebäudesanierungen und energiesparenden Massnahmen unterstützen.

Verwaltung des Öko-Fonds

Die Fondsverwaltung hat folgende Aufgaben: Sie beurteilt alle Gesuche auf ihre Förderwürdigkeit und stellt innert angemessener Frist einen Antrag an den Kirchenrat. Die Kirchgemeinden können ihre Gesuche nun an die Fondsverwaltung eingeben.

Die Fondsverwaltung besteht gemäss Fonds-Reglement aus drei Mitgliedern :
Eine Vertretung des Kirchenrats Kirchenrat Daniel Hehl (Präsident der Fondsverwaltung)
Eine Vertretung der Synode: Urs Jost Rheinfelden in der Fondsverwaltung (gewählt November 2017)
Eine Fachperson (gewählt vom Kirchenrat): Dr. theol. Kurt Zaugg-Ott, Pfarrer und Leiter der Arbeitsstelle oeku Kirche und Umwelt in Bern.


Portrait Rolf Fäs

Mitglied
Rolf Fäs
Stritengässli 10
5001 Aarau
E-Mail rolf.faes@ref-aargau.ch

Dossiers und Mandate:
  • Finanzen der Landeskirche
  • Finanzwirtschaft in den Kirchgmeinden
  • Liegenschaften der Kirchgemeinden
  • Präsidium der Betriebskommission der Heimgärten Aarau
  • Betriebskommission Dienstleistungszentrum (DLZ-Finanzen), Präsidium
Fondsreglement
Hier können Sie das Reglement zum Öko-Fonds vom 1.1.2017 herunterladen.
Formulare
Hier erhalten Sie Antragsformulare für Beiträge aus dem Öko-Fonds:
Sie können das Gesuch für Fördergelder direkte Massnahmen als PDF-Dokument zum Ausdrucken oder als Word-Dokument zum Ausfüllen am Computer herunterladen.
Das gilt auch für das Gesuch für die Kostenübernahme der Gebäudeanalyse, Word-Dokument und PDF.

Anerkannte Energieberater vermittelt die energieberatung AARGAU: 062 835 45 40, energieberatung@ag.ch.
Grüner Güggel
Das Umweltmanagementsystem (UMS) Grüner Güggel hilft Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Es dient der Optimierung des Ressourcenverbrauchs, spart Betriebskosten und wirkt langfristig und motivierend über die Gemeindegrenzen hinaus.

Beim Ökofonds kann ein Startbeitrag von 3000 Franken für die Einführung des kirchlichen Umweltmanagementsystems Grüner Güggel beantragt werden. Voraussetzung ist der Beschluss der Kirchenpflege zur Durchführung eines solchen Prozesses (bitte Protokollauszug beilegen).
Flyer
Ökofonds Infoflyer (PDF 121 KB)