Präventionsarbeit - Reformierte Landeskirche Aargau


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Respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen – Schutz vor Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen in der Reformierten Landeskirche Aargau

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen in der Kirche möglichst sicher sein vor Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen. Aus diesem Grund hat die Synode im Juni 2018 beschlossen, Bestimmungen zur Prävention von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen in die Kirchenordnung aufzunehmen. Die Verordnung umfasst drei Massnahmen. So werden regelmässig obligatorische Schulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Weiter reichen alle Berufsgruppen, die in ihrer Tätigkeit mit Kindern, Jugendlichen und Personen in Abhängigkeitsverhältnissen zu tun haben, einen Sonderprivatauszug aus dem Strafregister ein. Die dritte Massnahme sieht die Erstellung eines Verhaltenskodexes mit Verpflichtungserklärung für die Reformierte Landeskirche Aargau vor, den eine Arbeitsgruppe zusammen mit der Fachstelle Limita erarbeitet.


Die Landeskirche verfolgt mit dieser Präventionsarbeit folgende Ziele:
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene fühlen sich in der Kirchgemeinde sicher
  • Betroffene von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen werden gestärkt und unterstützt
  • Die Mitarbeitenden der Kirche wissen, wie sie sich in heiklen Situationen richtig verhalten
  • Die Mitglieder der Kirchenpflegen wissen, wie sie bei einem konkreten Fall oder einem Verdacht vorgehen

Zuständig für Prävention ist:

Bei Fragen zur Prävention, zum Präventionskonzept und der Umsetzung der Präventionsmassnahmen (Schulungen, Sonderprivatauszug, Verhaltenskodex) können Sie sich an die Fachstelle wenden.


Bei Verdacht auf Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe können Sie sich wenden an:

Sollten Sie niemanden der beiden erreichen, können sie sich in dringenden Fällen kostenfrei und rund um die Uhr für eine Erstberatung an das Jugendleitertelefon der Pro Juventute wenden: Tel: 058 618 80 80. Bitte informieren Sie danach Olivia Slavkovsky oder Beat Huwyler.

Vorgehen bei einem Verdacht
Grundsätzlich gilt in der Landeskirche folgendes Vorgehen bei einem Verdacht: Falls Sie eine Situation beobachtet haben, die Ihnen problematisch erscheint oder bei der Sie nicht sicher sind, ob das Verhalten der beteiligten Personen korrekt ist, bitten wir Sie, sich zuerst alles möglichst präzise zu notieren und mit den zuständigen Personen der Landeskirche Kontakt aufzunehmen. Zusammen können wir die Situation genau betrachten, mit weiteren Fachpersonen Rücksprache nehmen und in Ruhe die notwendigen Schritte besprechen. Wir bitten Sie ausdrücklich, nicht ohne Rücksprache mit der Landeskirche selber aktiv zu werden.
Für Prävention zuständige Fachstelle
Bei Verdacht auf Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe
Nehmen Sie Kontakt auf mit
Nächste Schulungen
  • Kurs «Prävention und Intervention bei Grenzüberschreitungen und sexuellen Übergriffen im kirchlichen Kontext - Rolle und Führungsaufgaben der Personalverantwortlichen» für Personalverantwortliche der Kirchenpflegen: 22. Oktober 2019, 18-21 Uhr, Aarau -> Info und Anmeldung
  • Kurs «Wie nah ist zu nah?» für Freiwillige im Begleitdienst: 30. Oktober 2019, 18-21 Uhr, Aarau -> Info und Anmeldung
  • Kurs «Wie nah ist zu nah?» Freiwillige Leiterinnen und Leiter von Lagern, Ferienplausch, Jungschar, Jugendtreff, Fiire mit de Chliine usw.: Pace Day 3. November 2019, 13-17 Uhr, Aarau -> Info und Anmeldung
  • Obligatorischer Basiskurs «Prävention von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen» für ordinierte Dienste und angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: 9. Januar 2020 / 21. Januar 2020, 9-17 Uhr, Aarau -> zur Anmeldung
Informationen