Präventionsarbeit - Reformierte Landeskirche Aargau


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Respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen – Schutz vor Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen in der Reformierten Landeskirche Aargau

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen in der Kirche möglichst sicher sein vor Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen.  Aus diesem Grund hat die Synode im Jahr 2012 beschlossen, dass die Landeskirche dem Verein mira beitreten soll. mira unterstützt Organisationen in  der Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich. Der Kirchenrat hat darauf ein Präventionsprojekt in Auftrag gegeben, bei dem die verschiedenen Berufsgruppen geschult werden und die Kirchgemeinden Unterlagen zum Thema erhalten. Zudem hat der Kirchenrat die Kirchgemeinden gebeten, eine interne Kontaktperson zu diesem Thema zu ernennen, die für die Umsetzung vor Ort besorgt ist. Für diese Kontaktpersonen finden jedes Jahr von der Landeskirche organisierte Kurse statt. Die nächsten Kurse finden am 31. Mai und am 13. September 2016 statt.


Die Landeskirche verfolgt mit dieser Präventionsarbeit folgende Ziele:
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene fühlen sich in der Kirchgemeinde sicher
  • Betroffene von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen werden gestärkt und unterstützt
  • Die Mitarbeitenden der Kirche wissen, wie sie sich in heiklen Situationen richtig verhalten
  • Die Mitglieder der Kirchenpflegen wissen, wie sie bei einem konkreten Fall oder einem Verdacht vorgehen

Der Kirchenrat hat zudem eine Präventionsverantwortliche bestimmt. Bei Fragen zum Thema können Sie sich an Sabine Brändlin, Fachstelle Frauen, Männer, Gender, wenden: 062 838 00 28 oder sabine.braendlin@ref-aargau.ch.
Sind speziell Jugendliche betroffen, können Sie sich an Olivia Slavkovsky, Fachstelle Jugend, wenden:
062 838 00 21 oder olivia.slavkovsky@ref-aargau.ch.
Sollten Sie niemanden der beiden erreichen, können sie sich kostenfrei und  rund um die Uhr für eine Erstberatung an das Jugendleitertelefon der Pro Juventute wenden: Tel: 058 618 80 80.

Grundsätzlich gilt in der Landeskirche folgendes Vorgehen bei einem Verdacht: Falls Sie eine Situation beobachtet haben, die Ihnen problematisch erscheint oder bei der Sie nicht sicher sind, ob das Verhalten der beteiligten Personen korrekt ist, bitten wir Sie, sich zuerst alles möglichst präzise zu notieren und mit den Präventionsverantwortlichen der Landeskirche Kontakt aufzunehmen. Zusammen können wir die Situation genau betrachten, mit weiteren Fachpersonen Rücksprache nehmen und in Ruhe die notwendigen Schritte besprechen. Wir bitten Sie ausdrücklich, nicht ohne Rücksprache mit der Landeskirche selber aktiv zu werden.