FS Frauen, Männer, Gender - Frauenmahl am Frauenkichenfest - Reformierte Landeskirche Aargau


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Schweizer Frauenmahl am Frauenkirchenfest in Lenzburg

Die Idee eines Frauenmahls stammt aus der Evangelischen Kirche Deutschland und ist ein Beitrag zur Reformationsdekade 2007–2017. Bei einem Frauenmahl wechseln sich Essen und Tischreden ab. Zwischen den Gängen des Menüs inspirieren kurze, engagierte Tischreden das Gespräch. Ziel eines Frauenmahls ist der Austausch über die Zukunft von Religion und Kirche.

Das Frauenmahl mit den Tischreden lehnt sich an die Praxis im Hause Luthers an: «Luther gelang es in seinen Tischreden, Theologie und Alltag überzeugend zusammen zu bringen», so Ulrike Wagner-Rau, Professorin für Praktische Theologie und Mitorganisatorin des Marburger Frauenmahls, «dieses Redeformat möchten wir für heute neu entdecken.»

Beim Frauenmahl beim Frauenkirchenfest am 16. August in Lenzburg, sprachen drei Rednerinnen: Die Bibelforscherin Luzia Sutter Rehmann referierte über das Essen im Neuen Testament. Beatrice Burgherr, Kuratorin der Ausstellung «Wir essen die Welt» am Naturama in Aarau veranschaulichte die globalen Zusammenhänge zwischen unserem Einkaufswagen und der Naturzerstörung und der Armut von Menschen in den Ländern des Südens. Vroni Peterhans-Suter vom Schweizerischen Katholischen Frauenbund, selbst Bäuerin, gab Einblicke, wie ihre eigene Spiritualität mit der Arbeit auf dem Bauernhof verwoben ist. Und dazwischen wurde sehr gut gegessen und getrunken, über das Gehörte weiterdiskutiert, Kontakte geknüpft und aufgefrischt und wunderbarerMusik gelauscht.

Sabine Brändlin


Aufgeschaltet am 3. Oktober 2013
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