Mitarbeiterumfrage 2011 - Reformierte Landeskirche Aargau


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KR_Mitarbeiterumfrage_2011
Mitarbeiterkonvent der Landeskirchlichen Dienste im Mai 2008
Foto: Frank Worbs

Mitarbeiterumfrage: Gute Noten, Hinweise für Verbesserungspotentiale

Im Januar 2011 führte die Leitung der Landeskirchlichen Dienste unter den angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Umfrage zum Thema «Arbeitsplatz und Gesundheit» durch. Die hohe Rücklaufquote von 73% ist erfreulich und macht die Antworten repräsentativ. Die Umfrage fiel insgesamt äusserst positiv aus. Die Resultate werden beim geplanten Aufbau eines Qualitätssystems «Gesundheitsmanagement» berücksichtigt. Kurzfristige Massnahmen sind aber bereits im Hinblick auf den Umzug in das neue Bürogebäude am Stritengässli geplant.


Der Aargauer Landeskirche ist es wichtig, dass ihre Mitarbeitenden gerne und motiviert arbeiten. Sie sollen ihre Aufgabe als sinnvoll erleben, in guten Strukturen arbeiten können und faire Sozialleistungen bekommen. Deshalb wurde im Januar 2011 eine Umfrage unter den 48 Mitarbeitenden der Landeskirchlichen Dienste durchgeführt. 35 Mitarbeitende haben geantwortet. Die Rücklaufquote von 73% ist sehr erfreulich. Etwas unterdurchschnittlich teilgenommen haben Personen, die in Kleinpensen und auswärts arbeiten – etwa im Bereich des Unterrichts und der Seelsorge. Ihre Arbeitsumgebung ist durch den dezentralen Einsatzort geprägt.
 
Themenfelder der Umfrage
Die Inhalte der Umfrage wurden von den Mitarbeitenden mitbestimmt. Durchgeführt wurde sie von der Agentur int-ext. Communications in Basel. Die Antworten wurden anonym gegeben. In 54 Fragen wurden folgende zehn Themenfelder angesprochen: Körperliche Beanspruchung und Arbeitsumgebung, Arbeitszeit und Aufgabe, Arbeitszeit und Freizeit, Leistungen der Arbeitgeberin, Informationspolitik und Mitarbeiterbeteiligung, Führungsstil, Betriebsklima, Verhältnis zur Landeskirche, körperliche Beschwerden und Gefühlszustand bzw. Gemütsverfassung.

Nur in zwei Fragenbereichen ergaben die Bewertungen den Durchschnittswert «es geht so». Alle andern Fragebereiche wurden besser bewertet. So wurde u.a. das Arbeitsklima und die Führung mit gut bis sehr gut benotet. Wichtig in der Auswertung der Umfrage sind aber nicht in erster Linie die Stärken sondern die möglichen Verbesserungsfelder, wo die Antworten zwischen «es geht so» und «zufriedenstellend» liegen. Sie zeigen interessante Herausforderungen auf und sind ein wichtiges Mittel, um ein überdurchschnittliches Leistungs- und Motivationsniveau anzustreben oder zu erhalten, wo es bereits erreicht ist zu.

Gezielt besser werden
Verbesserungen in diesem Sinn liegen in folgenden Bereichen Haltung Stress Teilzeitarbeit und Konflikte. Das viele Sitzen verursacht Verspannungen, mehr Bewegung am Arbeitsplatz ist nötig, was bereits unmittelbar nach dem Umzug ins neue Haus aufgenommen werden wird. Stress: Immer wieder kommt es zu Zeitdruck und vielen Unterbrechungen bei konzentrierten Arbeiten. Die Arbeitsorganisation des einzelnen und der Teams soll verbessert werden. Teilzeitarbeit: Die vielen Teilzeit- und Kleinstpensen machen interne Information und die rechtzeitige Mitsprache kompliziert. Mitarbeitende mit Pensen zwischen 40 und 70% haben weniger Präsenz im Team und oft das Gefühl, zu wenig mitwirken zu können. Auch eine bewusstere Feedbackkultur seitens der Vorgesetzten soll angeregt werden. Schweizer Kommunikationskultur glaubt oft an den Satz: Keine Rückmeldung ist eine gute Rückmeldung! Doch der Mensch lebt von positiven Feedbacks und von Lob. Konflikte: Eine konstruktive Konfliktkultur darf nicht nur strukturell vorhanden sein, sondern muss auch praktisch tragen und eingeübt werden.

In wichtigen Bereichen sehr zufrieden
Bei der Umfrage wurde der grösste Teil der Bereiche mit den Noten «gut» bis «sehr gut» bewertet. Mitarbeitende schätzen die Vielfalt ihrer Tätigkeiten und beurteilen ihre Arbeitsmittel als gut. Sie schätzen die Herausforderung in ihrer Arbeit und werten sie als «angemessen». Sie haben eine hohe Motivation und nehmen ihre Verantwortung mit Freude wahr. Die Qualität der work-live-Balance wird sehr positiv bewertet. Dabei spielt die Möglichkeit, selbstständig vorgehen und die Arbeit einteilen zu können, eine wichtige Rolle. Als überdurchschnittlich gut werden auch die Sozialleistungen und Weiterbildungsmöglichkeiten beurteilt. Die Führungsarbeit der Vorgesetzten wird geschätzt. Die Entlöhnung wird als fair bezeichnet. Insgesamt erreicht die Einschätzung von Arbeitsmotivation und Zufriedenheit Höchstnoten. Die Identifikation mit der Landeskirche ist überdurchschnittlich gross.
Die Geschäftsleitung wertet die Umfrage jetzt in Bezug auf Massnahmen aus. Erste Massnahmen können bereits im Zuge des Umzugs in das neue Bürogebäude am Stritengässli umgesetzt werden. Das angestrebte Ziel ist die Zertifizierung durch das Qualitätslabel «Friendly Workspace». Qualitätssicherung bedeutet ständige Verbesserung. Deshalb geht es darum, Herausforderungen zu erkennen und besser zu werden. Oder: Erfolge geniessen, aber nicht stehenbleiben, sondern weitergehen.



Meldung verfasst von: Peter Felber, int-ext. Communications Basel.


Aufgeschaltet am 30. Juni 2011
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