Kongress Aarau Freitagabend 2010 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Die Spielleiterin Karin Gisler interviewt Gäste im Publikum. Die Geschichten werden von der Schauspieltruppe auf der Bühne dargestellt.
Foto: Markus Hässig, Fotoagentur Sinus Aarau

Das Altern in heiteren Szenen - Auftakt zum Kongress am 5.-6. November 2010

Bericht vom Auftakt mit Playback-Theater und Podiumsdiskussin
 
Einen vergnüglichen Einstieg in das komplexe Thema des Kongresses bot am Freitagabend das Zürcher Playback-Theater. Vier Schauspielerinnen und Schauspieler und ein Musiker unter der Leitung und Moderation von Karin Gisler brachten spontan Geschichten und Gedanken auf die Bühne, welche das Publikum in Bezug auf das Alter beschäftigten – seien es körperliche Beschwerden, die zunehmende Vergesslichkeit oder die Sorge um die künftige Wohnsituation.


Karin Gisler umrahmte den Abend zusammen mit dem Pianisten Stefan Rüfenacht auch mit zwei Liedern «Wenn I mal alt bi» und «Min Wäg». Zwei ältere Gäste aus dem Publikum erzählten der Moderatorin auf der Bühne sogar eine Geschichte aus ihrem Leben, die von der Schauspieltruppe in witzigen und nachdenklichen Szenen umgesetzt wurden. Das Publikum nickte immer wieder zustimmend, lachte und applaudierte begeistert.

Podiumsdiskussion über das neue Altern
Der Abend wurde von Brigitta Rotach, Theologin und Gesprächsleiterin der „Sternstunden“ des Schweizer Fernsehens, moderiert, die auch die anschliessende Podiumsdiskussion leitete. Über die Frage «Wie verändert das neue Alter unsere Gesellschaft und uns selbst?» diskutierten Prof. Dr. François Höpflinger, Titularprofessor für Soziologie an der Universität Zürich, Dr. theol. Elisabeth Moltmann-Wendel, Dr. Hans-Peter Zehnder, CEO und Verwaltungsratspräsident der Zehnder Group AG und Claudia Bandixen, Kirchenratspräsidentin der Reformierten Landeskirche Aargau. Das Gespräch, an dem sich auch das Publikum beteiligte bewegte sich immer wieder zwischen den beiden Ebenen die diesen Abend und den ganzen Kongress prägten: Die Veränderungen des Alters haben Konsequenzen, über die unsere Gesellschaft, die Politik, die Wirtschaft und viele gemeinnützige Organisationen, auch die Kirchen, noch viel mehr nachdenken muss – das Altern ist aber immer auch ein unausweichlicher Teil des eigenen Lebenslaufs, zu dem sich die Referentinnen und viele Kongressteilnehmer sehr persönlich äusserten.


 
Beatrice Koch / Frank Worbs



Aufgeschaltet am 7. November 2010
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