Kongress Neues Alter 2010 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Reformierte Landeskirche diskutiert das neue Alter an einem Kongress im November in Aarau

Medienmitteilung vom Mittwoch, 27. Oktober 2010
 
Ging man früher von 70, wenn es hoch kam, von 80 Lebensjahren aus, so sind heute über 90- und 100-Jährige keine Seltenheit mehr. Wir leben länger, sind dabei gesünder als früher und haben neue Lebensperspektiven auch nach 60. Das traditionelle Bild vom «Alter» in unserer Gesellschaft hat sich stark verändert.


Die Neuerfindung des Alters wird die Schweizer Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur und auch das Leben der Kirchen nachhaltig verändern. Wie und mit welchen Konsequenzen – das diskutiert die Reformierte Landeskirche Aargau am interdisziplinären Kongress «Das Alter neu erfinden – zum Wandel der dritten Lebensphase» am 5. und 6. November im Kultur und Kongresshaus Aarau.
Mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Sozialen Diensten und Medizin sowie aus Theologie und Kirche werden gesellschaftspolitische, aber auch ganz individuelle Fragen diskutiert. Fragen wie: Was ist, wenn wir aus welchen Gründen auch immer im neuen «Golden Age» nicht mithalten können? Was bedeuten Glaube und Spiritualität nach einer langen Lebensgeschichte? Wie verändert das neue Alter unsere Gesellschaft und die gesellschaftlichen Institutionen?
Referate und Seminare
Nach Grussworten u. a. von Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli folgen vier Referate zu soziologischen, theologischen und psychologischen Aspekten des Themas von: Julia Onken, Psychotherapeutin aus Amriswil, Dr. theol. Elisabeth Moltmann-Wendel aus Tübingen (Deutschland), Prof. Dr. rer. pol. Peter Gross, em. Ordinarius für Soziologie der Universität St. Gallen (HSG), Martin Mezger, focusALTER Zürich. In sechs Seminaren am Samstagnachmittag vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzelne Themen im Gespräch mit den Referenten.
Auftakt zum Kongress am Freitagabend
Am Freitag, 5. November improvisiert das Playback-Theater Zürich ab 19 Uhr mit vier Schauspielerinnen und einem Musiker Theaterszenen zum Thema das Kongresses auf Anregungen, Fragen und Themen aus dem Publikum hin. Anschliessend leitet Brigitta Rotach, Moderatorin bei SF DRS «Sternstunde Religion», eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. François Höpflinger, Professor für Soziologie an der Universität Zürich, Dr. theol. Elisabeth Moltmann-Wendel, Dr. Hans-Peter Zehnder, CEO und Verwaltungsratspräsident der Zehnder Group AG und Claudia Bandixen, Kirchenratspräsidentin der Reformierten Landeskirche Aargau.
Der Eintritt am Freitagabend mit Apéro ab 18 Uhr ist gratis. Der Kongress am Samstag im Kultur und Kongresshaus Aarau kostet 180 Franken.



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs, 2499 Zeichen, 341 Wörter



Aufgeschaltet am 27. Oktober 2010
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