Spende Opfer Nigeria und Asien 2009 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Reformierter Kirchenrat beschliesst 40 000 Franken für die Opfer von religiösen Unruhen in Nigeria und für die Opfer der Naturkatastrophen in Asien

Medienmitteilung vom Freitag, 23. Oktober 2009
 
Heftige Unruhen in Nordnigeria Ende Juli haben viele Todesopfer auch unter Christen gefordert. Die Unruhen wurden u.a. von radikal fundamentalistischen islamischen Gruppierungen hervorgerufen. In der besonders betroffenen Stadt Maiduguri im Nordosten des Landes gab es 800 Tote. Zahlreiche Gebäude, Fahrzeuge und öffentliche Einrichtungen wurden zerstört. 13 Kirchen, davon zwei Gebäude der Kirche der Geschwister (EYN), eine Partnerorganisation von Mission 21 in Nordnigeria, wurden in Maiduguri zerstört. Die Friedensarbeit der EYN soll trotzdem weitergeführt werden.


Der Kirchenrat stellt Mission 21 für die Soforthilfe und den Wiederaufbau in Nigeria
20 000 Franken zur Verfügung. Religiöse Spannungen sind neben Armut, Korruption und politischer Instabilität Hauptgründe für die erneuten Unruhen in Nigeria. Deshalb unterstützt Mission 21 seit rund zehn Jahren die Friedensarbeit der EYN. Dazu gehören der Aufbau tragfähiger Beziehungen zu Führern der muslimischen Religionsgemeinschaft, Seminare für Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Kurse für Kirchgemeinden zu Themen wie Gewaltprävention und friedliche Konfliktlösungsstrategien.

Kirchgemeinden engagieren sich für «Religion in Freiheit und Würde» – Tagung am Samstag in Lenzburg
Unter dem Titel «Religion in Freiheit und Würde» treffen sich am Samstag, 24. Oktober, Mitarbeitende von reformierten Kirchgemeinden aus den Kantonen Aargau, Luzern, Solothurn, Thurgau und Zug im reformierten Kirchgemeindehaus Lenzburg. Mit Informationen von Mission 21 beraten sie von 9.30 bis 15 Uhr darüber, was sie tun können, wenn Menschen wegen ihres Glaubens diskriminiert werden. Verschiedene Projekte zur Förderung des Friedens zwischen religiösen Gruppierungen in Indonesien und Nigeria werden vorgestellt. Ziel der Aktion, die von mehreren Kantonalkirchen unterstützt wird, ist, dass 100 Kirchgemeinden sich über zwei Jahre verpflichten, neue friedensfördernde Projekte zu unterstützen und damit zu ermöglichen.

20 000 Franken Soforthilfe nach Tropensturm und Erdbeben in Asien
Der Kirchenrat überweist dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, HEKS, je 10 000 Franken für die Nothilfe nach dem Wirbelsturm «Ketsana» auf den Philippinen und nach dem schweren Erdbeben vor Sumatra. HEKS hat Programme im Umfang von insgesamt einer halben Million Franken für die Unwetter- und Erdbebenopfer auf den Philippinen und in Indonesien lanciert. In beiden Ländern ist HEKS seit Jahren tätig, verfügt über Partnerorganisationen und hat deshalb Fachleute vor Ort.

Auf den Philippinen sind rund 300 000 Menschen betroffen, viele davon verloren ihr Haus und werden nun notdürftig untergebracht. Das HEKS-Koordinationsbüro in Manila stellt in Zusammenarbeit mit Christian Aid ein erstes Soforthilfeprojekt für 4500 Familien in Quezon auf die Beine.

Nach den schweren Erdbeben vor Sumatra hat der HEKS-Koordinator für die Tsunami-Projekte in Indonesien gemeinsam mit der HEKS-Partnerorganisation Holiana die nötigen Schritte für die Soforthilfe auf Sumatra eingeleitet. Auch für diese Region hat HEKS wie für die Philippinen 250 000 Franken eingesetzt.



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs.



Aufgeschaltet am 23. Oktober 2009
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