Bauprojekt neues Verwaltungsgebäude weiterentwickelt 2008 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Bauprojekt für das neue Verwaltungsgebäude der Landeskirche weiter entwickelt – provisorischer Kostenvoranschlag liegt jetzt vor

Meldung aus dem Newsletter der Ref. Landeskirche Nr. 10 / 2008


Der Kirchenrat hat an der Synode am 4. Juni 08 in Aarau und der nachfolgenden Medienorientierung am 5. Juni sowie im a+o im September 07, Juni und Juli 08 alle Synodalen und die kirchlichen Mitarbeitenden über die geplanten neuen Büroräumlichkeiten für die Landeskirchlichen Dienste im Stritengässli in Aarau informiert. Die Kosten für den Rohbau wurden auf sechs bis sieben Millionen Franken geschätzt. Inzwischen wurde das damals vorliegende Vorprojekt vom Aarauer Architekturbüro Kim Strebel zu einem Bauprojekt ausgearbeitet, das von der Pensionskasse der Reformierten Landeskirche finanziert und verantwortet wird. Es liegt ab Januar 09 in Aarau öffentlich auf. Erst nach Ablauf der Einsprachefrist, Mitte Februar 09, kann – falls es keine Einsprachen gibt – eine Baubewilligung erteilt werden.

An der Synode am 10. Juni 09 in Menziken wird der Kirchenrat das Bauprojekt und die Finanzierungsfragen traktandieren und mit der entsprechenden Synodevorlage dokumentieren. Die Synode wird voraussichtlich im Juni 09 über die veranschlagten Kosten für den Mieterausbau durch die Landeskirche und die jährlichen Mehrkosten des Betriebs und damit über die Einmietung im geplanten Neubau grundsätzlich entscheiden.

Im April 09 wird der Kirchenrat die Synodalen an einem Orientierungsabend über den Neubau informieren. Die wichtigsten Unterlagen zum Bauprojekt können ab April 09 im Internetauftritt der Landeskirche nachgelesen werden.

Kosten und Finanzierung
Mit der Ausarbeitung des Bauprojektes, das im Januar 09 öffentlich aufgelegt wird, liegt nun auch ein erster, provisorischer Kostenvoranschlag vor, der noch bereinigt werden muss. Der Rohbau wird von der Eigentümerin des neuen Bürogebäudes, der Pensionskasse der Reformierten Landeskirche finanziert, die auch das zugehörige Grundstück von der Fretz & Co. AG erwirbt. Über diese Beträge und Investitionen beschliesst allein die Verwaltungskommission der Pensionskasse. Sie ist Bauherrin der Liegenschaft und bleibt selbstständige Eigentümerin der Liegenschaft – auch dann, wenn die Landeskirche dort keine Büroräumlichkeiten mieten sollte. Das Bürogebäude ist so konzipiert, dass es auch auf dem allgemeinen Immobilienmarkt vermietet werden könnte.

Die Landeskirche zahlt der Pensionskasse eine marktübliche Miete, die für die Pensionskasse in Anbetracht der gegenwärtigen Situation auf den Finanzmärkten eine attraktive Rendite auf dem investierten Geld darstellt. Über den jährlichen Mietzins bestimmt die Synode im Juni 09 mit. Die Landeskirche muss den Mieterausbau bezahlen.

Betriebs- und Mehrkosten für die Landeskirche
Im Rahmen des Finanzplans 2009-12 der Landeskirche ist an der Synode im November 08 zum ersten Mal die Zahl von 140'000 Franken für die möglichen jährlichen Mehrkosten ab 2011 gegenüber der jetzigen Situation genannt worden. Diese Zahl beruht noch auf Schätzungen, da bisher weder die tatsächlichen Investitionskosten für die Pensionskasse feststehen, noch der tatsächliche von der Landeskirche an die Pensionskasse zu zahlende Mietzins ausgehandelt ist. Die entsprechenden Zahlen werden bis zum Frühjahr 09 berechnet und kommuniziert und für die Synodevorlage vom Juni 09 vorbereitet.

Unabhängig von diesem Projekt müssten in absehbarer Zeit auf jeden Fall für die Räumlichkeiten an der Effingerstrasse 10 und 12 in Aarau neue Büroräume als Ersatz gemietet werden. Die 12 Arbeitsplätze benötigen mit Infrastruktur ca. 280 m2 Bürofläche. Dafür ist in jedem Fall mit Mehrkosten gegenüber den jetzigen Räumlichkeiten zu rechnen. Wie üblich muss die Arbeitgeberin den Mieterausbau der Büroräume bezahlen.

Aus verschiedenen Gründen, die bereits im a+o im Juni 08 und in der Synode dargestellt wurden, bevorzugt der Kirchenrat eine integrierte Gesamtlösung für alle Arbeitsplätze der Landeskirchlichen Dienste und die neu dazu kommenden Büros der Zeitung «reformiert.aargau». Der Kirchenrat hat in den Jahren 2006 bis 2008 mehrere Alternativen geprüft, bevor er das jetzt ausgearbeitete Projekt aufgenommen hat. Wie hoch die Kosten für diese Alternativen im Vergleich zum vorliegenden Projekt wären, wird der Kirchenrat in der Synodevorlage für den Juni 09 und am Orientierungsabend im April ausführlich dokumentieren.



Meldung verfasst von: Informationsdienst.






Aufgeschaltet am 23. Dezember 2008
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