Synodevorschau 2008 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Vorschau auf die Geschäfte der Herbstsynode vom 12. November 08

Gesamtrevision der Verfassungsgrundlage der Reformierten Landeskirche und ein modernes Anstellungsrecht für die Mitarbeitenden der Kirchgemeinden.


Am 12. November beraten die 180 Synodalen der Reformierten Landeskirche Aargau im Grossratssaal in Aarau über die neue Verfassungsgrundlage der Landeskirche, das Organisationsstatut. Die Gesamtrevision wurde von der Synode im Zusammenhang mit der laufenden Gesamtrevision der Kirchenordnung im Juni 2007 beschlossen. Das Organisationsstatut, das schlussendlich auch vom Grossen Rat des Kantons Aargau genehmigt werden muss, ist die Voraussetzung für die öffentlich-rechtliche Anerkennung der Landeskirche und die Grundlage für die neue Kirchenordnung.

Einheitliches Anstellungsrecht für nicht ordinierte kirchliche Mitarbeitende
Das neue Dienst- und Lohnreglement für nicht ordinierte Mitarbeitende der Kirchgemeinden (DLM) soll für die Anstellungsverhältnisse der Mitarbeitenden eine einheitliche Rechtsgrundlage schaffen, die die Verschiedenheit der einzelnen Berufsgruppen respektiert. Das neue DLM wird für die Angestellten in der Katechetik (Religionsunterricht), Kirchenmusik, Kirchengutsverwaltung, Sekretariat sowie für die Sigristinnen und Sigriste gelten. Für diese Mitarbeitenden bestehen derzeit sechs verschiedene Einzelreglemente, die sich bezüglich Inhalt und Regelungsdichte sehr stark unterscheiden und für die Kirchenpflegen schwierig zu überschauen sind.

Das neue DLM verkürzt bisher ausführliche Reglemente auf das Wesentliche und Nötige und vereinfacht die Anwendung des Rechts spürbar. Es garantiert moderne Anstellungsstandards und übernimmt insbesondere wichtige Bestimmungen des öffentlichen Arbeitsrechtes für die kirchlichen Angestellten. Darüber hinaus soll es die Kirchgemeinden als soziale und zukunftsgerichtete Arbeitgeber – zum Beispiel mit dem vorgeschlagenen Vaterschaftsurlaub – auszeichnen.

Finanzen und Budget 2009
Der Kirchenrat legt der Synode für das Jahr 2009 wiederum einen ausgeglichenen Voranschlag für die Zentralkasse der Landeskirche vor. Bei einem gleich bleibenden Zentralkassenbeitrag der Kirchgemeinden von 2,4 Prozent sieht das Budget Ausgaben und Einnahmen in Höhe von je 11 312 900 Franken vor. Diese Summe ist um 33 300 Franken oder 0.3 %.höher als im Budget 08. 180 000 Franken werden für zukünftige Aufgaben wie den Aufbau eines Ökofonds und den Mieterausbau des neuen Bürogebäudes der Landeskirche zurückgestellt.

Den Ertragsüberschuss von 83 671 Franken der Rechnung 2007 der Zentralkasse beantragt der Kirchenrat für die Bildung eines Fonds zur Unterstützung von ökologischen Bauvorhaben der Kirchgemeinden zu verwenden, der mit 50 000 Franken gestartet werden soll. Der Rest, 33 671 Franken, sollen im Eigenkapital verbleiben.



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs.



Aufgeschaltet am 3. November 2008
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