Neues Haus Landeskirchliche Dienste 2008 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Die Beteiligten am Bauprojekt (v.l.r.): Haus Peter Schaub (Pensionskasse), Jürg Schärer (Fretz AG), Philipp Kim (Architekt), Claudia Bandixen, Hans Rösch
Foto: Frank Worbs

Ein neues Haus für die Landeskirchlichen Dienste

Medienmitteilung vom Donnerstag, 5. Juni 2008

Die Reformierte Landeskirche Aargau plant in Aarau einen Neubau für die Büros der ca. 30 Angestellten der kantonalen Landeskirchlichen Dienste. Der Kirchenrat stellte an einer Medienorientierung am Donnerstag das neue Zentrum der Landeskirche mit zusätzlichen Räumen für Kurse und Tagungen vor. Es ist Teil einer Gesamtüberbauung der Firma Fretz & Co. AG, der Besitzerin des Grundstücks am Stritengässli in Aarau, zu der auch zwei Wohnhäuser mit Eigentumswohnungen gehören. Finanziert wird der Anfang 2011 bezugsbereite Neubau, für den sechs bis sieben Millionen Franken vor dem Mieterausbau veranschlagt werden, von der Pensionskasse der Landeskirche, die ihn dem Kirchenrat langfristig vermietet.


Die Landeskirchlichen Dienste in Aarau werden vom Kirchenrat geführt und sind das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für die reformierten Aargauer Kirchgemeinden. Sie unterstützen die Kirchgemeinden in der Gemeindeleitung z.B. bei finanziellen und juristischen Fragen und entwickeln Angebote in den Arbeitsbereichen Pädagogik und Animation, Bildung und Gesellschaft. Auf kantonaler Ebene erfüllen sie Aufgaben wie Seelsorge in kantonalen Spitälern, Religionsunterricht oder Öffentlichkeitsarbeit.

Der heutige Standort, ein kircheneigenes Bürogebäude an der Augustin Keller-Strasse, liegt er in einer Wohnzone, die nur einen geringen Gewerbeanteil zulässt, wie Kirchenratspräsidentin Claudia Bandixen an der Medienorientierung erläuterte. Darum müssen für die ca. 30 Angestellten Altbauwohnungen am Effingerweg zugemietet werden, die für Büros im Grunde ungeeignet sind. Für Kurse und Tagungen weicht man in das Bullingerhaus der Aarauer Kirchgemeinde aus.

Das neue Bürogebäude soll auch in absehbarer Zukunft Platz für alle benötigten Arbeitsplätze und zusätzliche Räume für Tagungen und Kursangebote der Landeskirchlichen Dienste bieten. Es wird mit Rücksicht auf die Umwelt nach dem Minergiestandard und mit ökologischen Optimierungen nach neuesten Erkenntnissen geplant, betonte Kirchenrat Hans Rösch. Als kirchliches Gebäude soll es eine eigene Identität ausstrahlen, zu der auch ein Raum für Spiritualität gehört.

Der Neubau, für den bis zum übergabebereiten Rohbau sechs bis sieben Millionen Franken veranschlagt werden, wird von der Pensionskasse der Landeskirche finanziert. Sie vermietet das Bürogebäude langfristig an den Kirchenrat und kann so, wie ihr Präsident Hans Peter Schaub erklärte, eine langfristig, attraktive Rendite mit hoher Sicherheit erwirtschaften, entsprechend ihren restriktiven Anlagekriterien.

Der Neubau wird im Rahmen einer Gesamtüberbauung, zu der auch zwei Mehrfamilien-Wohnhäuser gehören, erstellt. Für das Konzept der Gesamtüberbauung und den Bau der Wohnhäuser ist die Besitzerin des Grundstücks am Stritengässli, die Fretz & Co. AG, zuständig, die von Verwaltungsratspräsident Dr. iur. Jürg Schärer an der Medienorientierung vertreten wurde. Die Wohnhäuser mit Eigentumswohnungen im gehobenen Segment und das Bürogebäude werden von den Architekten Philipp Kim und Thomas Strebel vom Aarauer Architekturbüro Kim Strebel geplant und ausgeführt. Sie stellten das Projekt anhand eines Architekturmodells vor. Noch im Sommer 2008 soll die Baueingabe erfolgen. Anfang 2009 könnten die Bauarbeiten beginnen.



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs.




Aufgeschaltet am 5. Juni 2008
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