Vorschau Sommersynode 2008 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Vorschau auf die Geschäfte der Sommersynode 2008 der Reformierten Landeskirche Aargau

Medienmitteilung vom Donnerstag, 22. Mai 2008
 
Die Synode der Reformierten Landeskirche Aargau tagt am 4. Juni 08 im Grossratssaal in Aarau. Für den durch den Rücktritt von Konrad Naegeli frei werdenden Sitz im Kirchenrat kandidieren zwei Frauen. Zu den wichtigsten Geschäften gehören die geplante Gesamtrevision des Organisationsstatuts und Anpassungen in den Regelementen aufgrund des neuen kantonalen Gesetzes über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und das Archivwesen.

Ersatzwahl für den Kirchenrat und eine Gesamtrevision der Verfassung der Reformierten Landeskirche stehen an


Für den Ende Juni 2008 frei werdenden Sitz im Kirchenrat schlägt die Synodefraktion «Lebendige Kirche» Elisabeth Känzig-Isler, Lehrerin und Kirchenpflegepräsidentin in Niederlenz vor. Die Synodefraktion «Freies Christentum» portiert Renate Gautschy, Grossrätin FDP und Gemeindeamman in Gontenschwil. Für den freien Sitz in der Geschäftsprüfungskommission steht Markus Auernhammer-Vilmányi zur Wahl.

Der Kirchenrat beantragt, gleichzeitig mit der derzeit laufenden Gesamtrevision der Kirchenordnung auch eine Revision des Organisationsstatuts durchzuführen. Als Revisionskommission soll die bereits in der Revision der Kirchenordnung tätige Koordinationskommission eingesetzt werden. Das Organisationsstatut ist der Kirchenordnung übergeordnet. Es ist die «Verfassung» der Reformierten Landeskirche und richtet sich nach den Vorgaben der Kantonsverfassung für die Anerkennung als öffentlich-rechtliche Landeskirche. Das Organisationsstatut aus dem Jahr 1984 enthält viele Doppelungen zur Kirchenordnung. Es sollte möglichst schlank gehalten werden und mit der Struktur der neuen Kirchenordnung korrespondieren. Ein revidiertes Organisationsstatut müsste vom Aargauer Grossen Rat genehmigt werden.

Kirchliche Umsetzung des neuen kantonalen Datenschutzgesetzes
Aus dem kantonalen Gesetz über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und das Archivwesen, das im Juli 2008 in Kraft tritt und die dazugehörende Verordnung ergeben sich für die Landeskirche und ihre Organe wesentliche Konsequenzen, die Anpassungen des landeskirchlichen Rechts notwendig machen. Das neue Gesetz verstärkt den Datenschutz und regelt für alle öffentlichen Organe die Pflicht zur aktiven Information der Bevölkerung und zur Information auf Nachfrage hin. Zu diesen öffentlichen Organen gehören auch der Kirchenrat und die Kirchenpflegen der Kirchgemeinden. Der Kirchenrat legt der Synode die entsprechenden Änderungen in der Kirchenordnung und zwei Reglementen vor.

Die Rechnung 2007 der Reformierten Landeskirche schliesst bei einem Gesamtaufwand von 10 829 316 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 83 672 Franken ab. Der Ertragsüberschuss wird zunächst dem Eigenkapital gutgeschrieben. Über die Verwendung beschliesst die Synode im November 2008 im Rahmen von Nachtragskrediten.



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs.




Aufgeschaltet am 22. Mai 2008
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