Entschieden für Frieden 2008 - Reformierte Landeskirche Aargau


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«Entschieden für Frieden» – Kirchen und FC Aarau betreiben Gewaltprävention an der Euro 08 in Aarau

Medienmitteilung vom Dienstag, 29. Januar 2008
 
Noch vier Monate bis zum Anpfiff der Euro 08. Die Vorbereitungen für die «Aktion friedliche Euro 08» unter der Leitung von Myriam Heidelberger Kaufmann laufen auf Hochtouren. Mit dem Motto «Entschieden für Frieden» soll die Aktion in der «Fanmeile» in Aarau ein positives Zeichen für eine friedliche Fankultur an der Euro 08 setzen.


Sie wird getragen von einer Partnerschaft der Reformierten Landeskirche Aargau mit dem Fussballclub Aarau, dem Club 100 und dem Rotary Club Wynen- und Suhrental, unterstützt von der Römisch-katholischen Landeskirche und verschiedenen Sponsoren.

Dazu wird in der offiziellen Fanmeile von Aarau im Schachen eine vielfältige Installation für Fussballfans vorbereitet. Das Konzept orientiert sich am Aufbau eines Fussballtrainings: Auseinandersetzung – Emotionen aufbauen – Aggression stärken und kontrollieren – das Resultat verkraften und Frustrationen bewältigen.
An Hör- und Lesestationen werden die Besucherinnen und Besucher mit Aussagen zum Thema Fussball, Emotionen und Aggressionen konfrontiert.

Im Zentrum der Installation können Besucherinnen und Besucher auf einem speziellen Spielfeld 1 gegen 1 Fussball spielen. Zu bestimmten Zeiten werden auch Spieler des FC Aarau als Gegner zur Verfügung stehen. An der letzten Station wird in eine elektronische Installation eingegeben, wie sich ein Fan nach dem Spiel verhalten will. Die Aussagen werden nach den Spielen als Erinnerung projiziert, wenn die Fans durch die Fanmeile wieder nach Hause gehen. Die Installation wird von Freiwilligen aus der Kirche und den Fussballvereinen, die zuvor in Gewaltprävention geschult wurden, betreut.

Projektleiterin Myriam Heidelberger Kaufmann setzt bei dieser Form von Präventionsarbeit bewusst niederschwellig, an den Emotionen an: «Es bringt nichts über Gewalt zu diskutieren. Vor jeder Ausschreitung gehen die Emotionen hoch. Der Umgang mit diesen Emotionen muss eingeübt werden.»



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs.



Aufgeschaltet am 29. Januar 2008
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