Ordination Unterkulm 2007 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Das Privileg, christliche Gemeinschaft zu gestalten

Zwei Pfarrerinnen, ein Pfarrer und fünf Diakonische Mitarbeitende in Unterkulm ordiniert

In einem feierlichen Gottesdienst wurden am Sonntag, 11. November 07, in der reformierten Kirche Unterkulm zwei Theologinnen und ein Theologe für den pfarramtlichen Dienst sowie drei Diakonische Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter für den diakonischen Dienst in der Reformierten Landeskirche Aargau ordiniert. Kirchenratspräsidentin Claudia Bandixen und Kirchenrat Hans-Peter Mauch führten die beiden Ordinationen durch.


Medienmitteilung vom Montag, 12. November 2007

Zwei Pfarrerinnen und ein Pfarrer sowie fünf Diakonische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden am Sonntag in der Kirche Unterkulm von der Reformierten Landeskirche Aargau ordiniert

Seit mehreren Jahren bereits ordiniert die Aargauer Landeskirche sowohl Pfarrerinnen und Pfarrern als auch Diakonische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Abschluss ihrer Ausbildungen. Sie feiert die Ordinationen der beiden kirchlichen Dienste ein Mal im Jahr in einem gemeinsamen Gottesdienst. Am Sonntag ordinierte in der reformierten Kirche Unterkulm Kirchenratspräsidentin Pfarrerin Claudia Bandixen die Pfarrerinnen Eva Schwendimann und Gabriele Wartmann sowie Pfarrer Peter Müller-Schmid. Kirchenrat Hans Peter Mauch, Diakonischer Mitarbeiter, ordinierte die Diakonischen Mitarbeiterinnen Cornelia Hunziker-Kamber, Yvonne Keller und Irmela Reith sowie die Mitarbeiter Heinz Schmocker und Samuel Wagner.
In ihrer Ansprache bezog Bandixen einen Text aus dem Johannesevangelium, in dem der auferstandene Jesus mit der Verheissung des Geistes Gottes die Jünger in die Welt hinausschickt, auf die Ordination: «Die Ordination bedeutet nicht, dass ihr jetzt Gottes Geist mit Sicherheit bekommt, aber sie ist ein starkes Symbol für Gottes Ruf, ihm nachzufolgen und zu dienen.» Bandixen bezeichnete die Ordination als das Privileg, «christliches Leben und christliche Gemeinschaft zu gestalten und Menschen zu begleiten».
Kirchenrat Hans-Peter Mauch charakterisierte diakonisches Handeln als die «praktizierte Liebe Gottes», die uns auffordert, «ganz konkrete menschliche Not und auch menschenunwürdige gesellschaftliche Tendenzen zu erkennen und zu benennen und die Menschen zu unterstützen, ohne sie abhängig zu machen».
Im Rahmen der Ordinationshandlung betonte Mauch, dass die Aufgaben und Dienste von Diakonischen Mitarbeitenden und Pfarrerinnen und Pfarrern gleichwertig seien und demselben Auftrag dienten. In den Gemeinden sollen beide Dienste einander ergänzen und nicht konkurrenzieren.
Für das Pfarrkapitel überbrachte Pfarrerin Marianne Reifers ein Grusswort an die neuen Kolleginnen und Kollegen, und für das Diakoniekapitel richtete dessen Präsident Gerald Weihrauch die Grüsse aus. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Präsidentin der gastgebenden Kirchgemeinde Kulm, Cornelia Schulz, alle Gäste zu einem Apéro ein.



Meldung verfasst von: ria / Frank Worbs, 2533 Zeichen (incl. 330 Leerzeichen)




Aufgeschaltet am 12. November 2007
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