Velogottesdienst 2007 - Reformierte Landeskirche Aargau


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MM_Velogottesdienst_2007
Foto: Lucia Kohl Listmann

Schinznach-Dorf: Erster Velo-Gottesdienst aus Liebe zur Natur

Es bedarf nicht immer gross angelegter Kampagnen, um etwas für die Umwelt zu tun. Vieles beginnt im Kleinen. Der Klimawandel – ein Thema, das seit einigen Jahren in den Medien sehr präsent ist. Auch von den Folgen, die dieser für die Menschen hat, wird immer häufiger berichtet.


Überkonfessionelle Feier
Dies war auch eine der Botschaften, die der erste Velo-Gottesdienst der Reformierten Kirchgemeinde Schinznach-Dorf am Sonntag, 9. September, seinen Besuchern vermitteln wollte. Pfarrer Fritz Ehrensperger, Daniel Muoth von der katholischen Schwesterkirche des Dorfes und Pfarrer Johannes Huber aus Veltheim fuhren zu Beginn denn auch mit dem Velo auf der lauschigen Feldschen bei der Bezirksschule Schinznach-Dorf ein. Dort leiteten sie den Gottesdienst gemeinsam und wurden dabei einerseits von der Musikgesellschaft Schinznach-Dorf, welche für die musikalische Untermalung sorgte, und andererseits von Jugendlichen aus dem «Cheleonti» (Konfirmationsunterricht) – sie sprachen zum Schluss die Fürbitte – unterstützt.

Mehr Achtung vor der Natur
In ihren Predigten machten sich die drei Geistlichen Gedanken zu zwei aktuellen Themen, bei denen das Velo eine wichtige Rolle spielt: Die Achtung vor der Natur und die Stressbewältigung. So erinnerten sie daran, dass die Kostbarkeiten, die die Erde zu bieten habe, zwar genutzt werden dürften, dabei aber nicht vergessen werden solle, dass diese nur geliehen seien. So sollten die Menschen zu ihrer Welt und ihrer Luft, die immer schlechter würde, Sorge tragen. Dies könne man eben dadurch tun, dass man Velo fahre. Als Einzelner bewirke man damit zwar nicht viel, doch könne man so ein Zeichen setzen, was ebenfalls sehr wichtig sei. Ausserdem brauche es ja auch für ein Loch im Pneu, das je nachdem grosse Probleme verursachen könne, nur wenig – eine kleine Scherbe genüge oft schon. Wir brauchten Orte, an denen wir uns vom Stress des Alltages erholen und – ohne ein «Krächzen» in der Lunge – wieder «tief Luft holen» oder, anders gesprochen, unseren «Schlauch wieder aufpumpen» können.
Nach dem Gottesdienst fanden verschiedene Exkursionen statt, so z.B. zum Reblehrpfad in Schinznach- Dorf, zur Auenlandschaft der Aare oder zur Ruine Schenkenberg in Thalheim.



Meldung verfasst von: Bettina Baumgartner, Aargauer Zeitung / Regionalteil Brugg, vom 11.9.07.




Aufgeschaltet am 11. September 2007
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