Einweihung Raum der Stille Spital Zofingen 2007 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Spital Zofingen: Einweihung des Raums der Stille am 6. September 07, v.li: Karin Tschanz (Leiterin Seelsorge der Ref. Landeskirche Aargau), ref. Spitalseelsorger Andreas Möri, röm.-kath. Spitalseelsorgerin Valeria Hengartner, Dr. Robert Rhiner (CEO Spital Zofingen), Otto Werli (Sekretär der Röm.-kath. Landeskirche), Walter Berger (künstlerische Gestaltung)


Raum der Stille im Spital Zofingen eingeweiht

Medienmitteilung vom Dienstag, 11. September 2007

Nach einer fünf Jahre währenden Geschichte wurde am letzten Donnerstag im Spital Zofingen ein kirchlicher «Raum der Stille» von Vertretungen der Landeskirchen, der Spitalseelsorge und der Spitalleitung eingeweiht. Die gesamte Ausstattung des Raumes wurde von der Reformierten und der Römisch-Katholischen Aargauer Landeskirche finanziert.


Mit dem Kreuz, einem Bibelzitat an der Wand und den aufgelegten Bibeln hat der Raum eine sichtbare christliche Prägung. Für die künstlerische Gestaltung war Walter Berger verantwortlich, der mit einem Bild des renommierten Schweizerkünstlers Thomas Flechtner den Akzent für die meditative Seite setzte. «Es ist ein Raum, der anders ist als der Spitalalltag,» beschreibt Spitalpfarrer Möri bei der Einweihungsfeier das Besondere dieses Ortes und erklärt die zwei Funktionen des Raumes.

Er gibt Raum zur Stille, zum Ruhigwerden und zur Besinnung. In einem separaten Teil ist Platz für Gespräche der Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Spitals mit Angehörigen von Kranken oder von Verstorbenen. Dieser Teil des Raumes ist mit einem grossen Fenster zum Garten hin offen. Valeria Hengartner, die römisch-katholische Spitalseelsorgerin, beschreibt den meditativen Charakter: «Aus dem Raum der Stille dringt sachte Licht ins Dasein. Der Raum gibt auch Ausrichtung, dafür stehen die Worte von Jesus Christus an der Wand.»

Karin Tschanz, Leiterin der Seelsorge der Reformierten Landeskirche, bezeichnet den Raum der Stille als Lichtblick. Nicht jedes Pflegeheim und Spital biete einen Ort des Gebets, der Besinnung, der Begegnung und der Kraft, wie es nun in Zofingen der Fall ist. Sie dankte der Spitalleitung für die gute Unterstützung der Seelsorge.
Dass die Spitalleitung diesen Dienst schätzt, hob Dr. Robert Rhiner, Geschäftsführer des Spitals Zofingen, in seiner Begrüssung hervor und gratulierte beiden Seelsorgenden zu Dienstjubiläen: Hengartner zu fünf Jahren und Möri zu zehn Jahren Spitalseelsorge in Zofingen. Ihr Wirken sei eine nicht wegzudenkende Stütze im Spitalalltag, erklärte Rhiner.

Otto Wertli, Sekretär der Römisch-Katholischen Landeskirche, verwies auf die Zusammenarbeit zwischen Spital und Kirche: Die Kirchen stellen die Seelsorgedienste in den Spitälern zur Verfügung, die Spitäler und der Kanton ermöglichen diesen Dienst und sorgen für eine gute Infrastruktur.

Kirchliche Seelsorge im Spital will gemäss ihrer Grundsätze, «von der christlichen Grundhaltung her die Würde des Menschen auch in Krisen- und Grenzsituationen wahrnehmen und fördern; Raum geben für die Erfahrungen von Angst und Ohnmacht, aber auch von Hoffnung und Vertrauen.»



Meldung verfasst von: ria / M.Brander, K.Tschanz, 2’638 Zeichen





Aufgeschaltet am 11. September 2007
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