Bildungskleeblatt im Aargau 2007 - Reformierte Landeskirche Aargau


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«Bildungskleeblatt» im Aargau – nicht warten sondern handeln

Aus der Kirchenratssitzung vom 9. Mai

Die Vernehmlassungsresultate zum «Bildungskleeblatt» sind vom Departement Bildung des Kantons Aargau veröffentlicht. Die Frage stellt sich, welche Auswirkungen diese Schulreform im Aargau für den kirchlichen Unterricht an den Schulen hat.


Es ist zum heutigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass der kirchliche Religionsunterricht an den Schulen seinen Platz behält. Die Tagesstruktur bietet neue Möglichkeiten für den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Dennoch sind folgende Herausforderungen für die lokalen Kirchgemeinden nicht zu unterschätzen.

Die Ortswahl treffen
Wo soll zukünftig kirchlicher Religionsunterricht stattfinden? Sobald Schulen mit Tagesstrukturen arbeiten, findet idealerweise jeglicher Unterricht, egal ob schulisch oder ausserschulisch an einem zentralen Ort statt. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt sollen die lokalen Kirchenpflegen entscheiden, welchen Unterricht sie im Schulgebäude anbieten wollen und für welche Stufe sie die kirchlichen
Räumlichkeiten nützen möchten. Da die Schulreform zukünftig die Tage der Kinder und Jugendlichen strukturiert, sollen auch die bisherigen Zeiten auf ihre Tauglichkeit und Attraktivität überprüft werden.

Zuständige Ansprechpersonen finden
Bereits heute werden im Aargau bereits sehr viele Schulen durch eine Schulleitung geleitet. Die Schulpflege übernimmt strategische Aufgaben. Der Stundenplan wird durch die Schulleitung erstellt. Daher sind auch diese leitenden Frauen und Männer wichtige Ansprechpersonen für die Kirchgemeinden wenn es um die Platzierung des kirchlichen Religionsunterrichts im Tagesplan geht.

Die Schulreform Bildungskleeblatt ist eine Chance für das integrierte Lernen und Leben. Die Tagesstruktur unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer ganzheitlichen Entwicklung. Die Zusammenlegung der Schulstandorte verlangt von den Kirchgemeinden bereits heute wache Augen und die rechtzeitige Kontaktnahme mit den richtigen Stellen, damit diese Reform auch für den kirchlichen Unterricht genutzt werden kann.



Meldung verfasst von: Myriam Heidelberger Kaufmann, Kirchenrätin, Dossier Jugend und Musik.




Aufgeschaltet am 10. Mai 2007
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