Gesamterneuerungswahlen 2006 - Reformierte Landeskirche Aargau


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Gesamterneuerungswahlen in der Reformierten Landeskirche Aargau

Über 500 Ehrenamtliche und 200 Ordinierte stehen zur Wahl

In diesem Herbst führen die Kirchgemeinden der Reformierten Landeskirche Aargau Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode Januar 2007 bis Dezember 2010 durch. Die ca. 170 000 stimmberechtigten Mitglieder der Aargauer Kirchgemeinden wählen für diesen Zeitraum an der Urne die ehrenamtlichen Mitglieder der Kirchenpflegen und die Präsidien, die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Diakonischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Diese drei Dienste sind in den Kirchenpflegen vertreten und leiten gemeinsam die 76 Kirchgemeinden der Aargauer Landeskirche. In das Präsidium können nur Mitglieder gewählt werden, die nicht in der Kirchgemeinde angestellt sind.
Zu besetzen sind ca. 510 ehrenamtliche Sitze in den Kirchenpflegen (die genau Zahl ist erst nach der Wahl bekannt). 164 Pfarrerinnen und Pfarrer (Anteil der Frauen: ca. 30%) sowie 54 Diakonische Mitarbeitende stellen sich der Wiederwahl, einige wenige auch der Neuwahl. Stellenwechsel gibt es im Zuge von Gesamterneuerungswahlen eher selten.
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 16. Altersjahr vollendet haben – auch ausländische reformierte Mitbürgerinnen und Mitbürger. 1998 wurde das Stimm- und Wahlrechtsalter 16 eingeführt. Seit 1999 sind ausländische Mitglieder ohne Karenzfrist, d.h. vom Augenblick des Zuzugs an stimm- und wahlberechtigt.
Gleichzeitig werden auch die 189 Synodalen, die Mitglieder des kantonalen Kirchenparlamentes (Synode), für die neue Amtsperiode an der Urne gewählt. Die Kirchgemeinden entsenden entsprechend ihrer Grösse 1 bis 6 Abgeordnete in die Synode. Die Exekutive der Landeskirche, der Kirchenrat mit der Präsidentin Claudia Bandixen an der Spitze, wurde bereits an der Synode im Juni 06 in Seengen für die neue Amtsperiode gewählt. Im Kirchenrat wird Pfarrer Martin Keller, Buchs, am 1. Januar 07 die zurücktretende Kirchenrätin Therese Wagner ersetzen. Die neu gewählte Synode versammelt sich zu ihrer konstituierenden Sitzung am 17. Januar 2007 im Grossratssaal in Aarau.
Der grösste Teil der Kirchgemeinden führt die Wahlen im Rahmen der eidgenössischen Abstimmungen am 24. September durch, einige am 26. November oder an eigens festgesetzten Wahlterminen. In der Regel benötigen die Kirchgemeinden keinen zweiten Wahlgang. Wenn in einem zweiten Wahlgang nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, werden sie in stiller Wahl als gewählt erklärt.



Meldung verfasst von: ria/ F. Worbs, 2’377 Zeichen (incl. 331 Leerzeichen)




Aufgeschaltet am 14. September 2006
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