Soforthilfe Naher Osten 2006 - Reformierte Landeskirche Aargau


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20000 Franken Soforthilfe für die Zivilbevölkerung im Nahen Osten

Medienmitteilung vom Montag, 21. August 2006

Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau stellt dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) 20 000 Franken für die unter dem Krieg im Nahen Osten leidende Bevölkerung im Libanon und in Nordisrael zur Verfügung. HEKS leistet im gesamten Gebiet Nothilfe im Umfang von 400 000 Franken.


Im Libanon hilft HEKS Vertriebenen in verschiedenen Flüchtlingslagern in Beirut, Tyros, Saïda sowie in der Bekaa-Ebene. Sie erhalten unter anderem Nahrungsmittelpakete, Trinkwasser, Medikamente sowie Küchenutensilien und Kleinkinderbedarf. Seit Kriegsbeginn konnten über 2000 Menschen mit dem Nötigsten zum Überleben versorgt werden. Bei diesen Aktionen arbeitet HEKS mit dem langjährigen Partner Najdeh zusammen, eine palästinensische Frauenorganisation, die auf Katastrophenhilfe und Bildungsprojekte spezialisiert ist, sowie mit dem internationalen ökumenischen Nothilfe-Netzwerk ACT, dem auch der Middle East Council of Churches (MECC) angeschlossen ist. Im palästinensischen Flüchtlingslager Ein El Helweh in Saïda bietet Najdeh zudem psychosoziale Hilfe für vertriebene Kinder und Jugendliche an.

Engagement in palästinensischen Gebieten und Nordisrael
In Cisjordanien, Gaza und in Nordisrael leistet HEKS gemeinsam mit jüdisch-israelischen, arabisch-israelischen sowie palästinensischen Partnern Nothilfe. Die palästinensische Zivilbevölkerung ist vom Konflikt besonders stark betroffen. In Lagern werden an Familien mit Kleinkindern sowie an alte und kranke Menschen lokal erworbene Nahrungsmittelpakete verteilt.
Der Kirchenrat bittet die Kirchgemeinden, Sonderkollekten für den gleichen Zweck durchzuführen.



Meldung verfasst von: ria / F. Worbs.




Aufgeschaltet am 21. August 2006
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